Unsere nächsten Termine:
"Atem-Spannung & Bewegung"
06.11.2010
Orientierungsseminar 2/10
Sonntag 19.09.2010
Sonntag 21.11.2010
11. Bonner Symposium
01.- 02.10.2010
Die Sprechzeiten des DITAT:
dienstags und freitags
von 9.00 bis 12.00 Uhr
Telefon: 0228 - 46 79 00
In unserer Institutsambulanz bieten wir Körperpsychotherapie im Einzel- und Gruppensetting an.
Neue Tanztherapie - Ausbildungsgruppen
(Baustein I, II und III) beginnen ca. im jährlichen
Rhythmus.
ABT: Körpersprache lesen lernen und Interventionen für die eigene Praxis entwickeln. Mehr...
Unser Ansatz
Die Grundlagen tanztherapeutischer Arbeit
Grundlage tanztherapeutischer Arbeit am DITAT bildet die moderne Tiefenpsychologie, d. h. wir gehen davon aus, dass in jedem Menschen ein dynamisches Unbewusstes wirkt. Seelische Verletzungen und Enttäuschungen ebenso wie glückliche und befriedigende Augenblicke unseres Lebens sind auch in unser Bewegungs- und Ausdrucksinventar eingegangen. Erlebtes kann in tanz- und ausdruckstherapeutischen Prozessen zwischen Menschen wiederbelebt werden. Es spielen sich außerverbale, rhythmisch-dynamische Handlungsdialoge ab. Tänze und szenische Handlungen werden so zu Symbolen. Sie enthalten Bedeutungen und Geschichten. Diese zu erschließen ist ein Ziel tanz- und ausdruckstherapeutischer Interventionen. Im improvisatorischen und gestaltenden Umgang mit Bewegungen und Tanz sowie mit Musik und Bildern als kreativen Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten können Menschen ganzheitlich erreicht werden.
Die Mittel der Tanz- und Ausdruckstherapie sind
Tanz und kreative Gestaltung
Im improvisatorischen und gestaltenden Umgang mit Bewegungen und Tanz sowie mit Musik und Bildern als kreativen Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten können Menschen ganzheitlich erreicht werden.
Bewegungsbeobachtung und Bewegungsanalyse: Das differenzierte diagnostische System der Bewegungsanalyse, das durch R. v. Laban begründet und in den USA vor allem durch I. Bartenieff und J. Kestenberg, in Israel durch Y. Shahar-Levy (BMMP) weiterentwickelt wurde, bietet ein zusätzliches Instrument für Diagnose und Intervention.
Biographische und kontextbezogene Einordnung
Die Sprache zur Aufarbeitung von bewegtem Material ist ebenso wichtig wie Bewegung und spontaner Gefühlsausdruck im Tanz. Reflektierende Gespräche erfolgen in der tiefenpsychologischen Tanz- und Ausdruckstherapie mit Bezug auf psychoanalytische Grundpositionen, die seit den 60er Jahren in den USA vor allem von Elaine V. Siegel entwickelt wurden, und in Deutschland von B.Voigt und S.Trautmann-Voigt in die tiefenpsychologische Psychotherapie-Diskussion integriert wurden.
Integrative Perspektive
Neuere Tendenzen in der internationalen Körper-Psychotherapie-Szene zeigen, dass integrative, systemische und entwicklungstheoretische Sichtweisen unumgänglich sind. So bieten u.a. Ergebnisse der neueren Säuglings- sowie die Live-event- und der neurophysiologischen Forschung Bezugspunkte für unsere Arbeit.
